Die historischen Spielregeln

im Wandel der Zeit

Spielregeln des Herstellers
(vor 1945)

Die Spielregeln der Amateure

Sprache: deutsch

The rules of the game for amateurs

Language: english

Les règles du jeu des amateurs

Langue : français

Las reglas del juego para los aficionados

Idioma: español

Le regole del gioco per i dilettanti

Lingua: italiano

Das komplette Regelheft (2023)
The complete booklet
Le cahier complet
El folleto completo
Il libretto completo

Pravidla hry pro amatéry

Jazyk: český

Alte Spielregeln der Profis
(1983)

Die Spielregeln vor 1945

Die Herstellerfirma Mieg legte ihren Tipp-Kick-Spielen Spielregeln bei, die man für sinnvoll erachtete. Dabei lehnte man sich eng an die Fachbegriffe des populären Rasenfußballs an. So kam es, dass sich die Regeln über Jahrzehnte kaum entwickelten. Die, die das Spiel kauften, schufen sich meistens zusätzliche, eigene Spielregeln.

Unten und in der herunterladbaren Datei in der linken Seitenleiste sind mehrere Vorkriegs-Spielregeln zusammengestellt. Die auf blau-grünem Papier gedruckten Spielregeln entstammen der 4. Ausgabe des Spieles, die um 1933 herausgegeben wurde.

Verschiedene Spielregeln vor 1945:

Die Spielregeln nach 1945

Nachdem in den 50er Jahren erste Vereine gegründet waren und man sich zu Vergleichswettkämpfen traf, stellten die Tipp-Kicker fest, dass man sich vor den Spielen erst über die Regeln einigen musste. Jeder Verein pflegte eigene Spielregeln. So verwundert es auch nicht, dass 1958 ein Tipp-Kick-Turnierausschuss gegründet werden musste, der die Spielregeln für die Deutschen Tischfußballmeisterschaften von 1959 in Duisburg festlegte. Dieser Ausschuss bestand aus Mitgliedern der beiden ältesten deutschen Tipp-Kick-Vereine TFG ’38 Hildesheim und TKS Kohlscheid. Ein besonderer Streitpunkt war damals die Spieldauer des Tipp-Kick-Spieles. Die Kohlscheider setzten sich vehement für eine Spieldauer von 2 mal 10 Minuten ein und so kam es, dass die Ergebnisse der torreichsten Tipp-Kick-Endspiele von Deutschen Meisterschaften auf eine 20-minütige Spieldauer beruhen.

Spielregeln von 1959:

 

1. Spielzeit: Es wird zweimal 10 Minuten ohne Pause gespielt. Seitenwechsel und Ballwechsel findet nach den ersten zehn MInuten statt, sofern eine der beiden Parteien dies wünscht.

2. Anspiel: Der Anstoß erfolgt aus dem Punkt auf der Mitte des Feldes und darf nicht aus dem Mittelkreis des Feldes hinausgehen. Der Ball muß so gelegt werden, daß die Farben des Gegners nach oben liegen. Schon das Berühren des Balles gilt als Anstoß. Bei fehlerhaftem Anstoß – Überschreiten des Mittelkreises durch den Ball – ist eine Wiederholung erlaubt. Bei nochmaligem Fehler spielt der Gegner an.

3. Spielerabstand: Der Kicker darf zur Abwehr 2 Kickerlängen vom gegnerischen Kicker entfernt aufgestellt werden. Beim Umfallen des Kickers durch Bewegung des Tisches muß dieser liegenbleiben. Bei böswilligem Anstoßen des Tisches zum Zwecke des Umwerfens von Figuren wird vom Schiedsrichter je nach Stand der Figuren auf Strafstoß oder Elfmeter entschieden.

4. Spielweise: Die Verteidigung durch den Feldspieler ist innerhalb des Strafraumes nicht gestattet, d.h. daß auch dann der Verteidiger weggenommen werden muß, wenn der Ball mit der gegnerischen Farbe näher als zwei Kickerlängen entfernt von der Begrenzung des Strafraumes liegt. Wie beim Fußball wird auch im Strafraum je nach obenliegender Farbe weitergespielt. Der Torwart darf bei Erreichen des Balles diesen wegstoßen.

5. Einwurf = Einstoß: Anstatt eines Einwurfes wird der Ball bei Austritt über die Seitenlinie an der Austrittstelle von derjenigen Partei ins Spielfeld eingeschossen, welche den Ball nicht zuletzt berührt hat. Ein direkter Torschuß von der Einstoßstelle aus ist nicht erlaubt. Sollte der Ball ins Tor treffen, so wird auf Abstoß durch den Gegner entschieden.

6. Abstoß: Der Abstoß erfolgt aus dem Torraum heraus, wenn der Ball vom Gegner hinter die Torlinie ins Aus geschossen wurde, ohne daß er dabei einen eigenen Spieler berührt hat. Ein direkter Torschuß von der Abstoßstelle aus ist nicht erlaubt. Ein solches Tor wird ungültig erklärt und auf Abstoß durch den Gegner entschieden.

7. Eckball: Schuß aus der Ecke des Spielfeldes vor das Tor des Gegners, wenn dessen Figur den Ball vor einem Ausball über die Torlinie links oder rechts des Tores berührt hat.

8. Strafstoß und Elfmeter: Auf Strafstoß wird entschieden, wenn ein Spiel den Ball während des Spieles mit der Hand berührt. Er wird vom Ort des Verstoßes aus geschossen. Ein Verstoß im eigenen Strafraum hat einen Elfmeter zur Folge. Erlaubt ist das Greifen des Balles nur vor dem Anspiel, vor dem Abstoß aus dem Torraum und bei Aus- und Eckball zum richtigen Auflegen des Balles zwecks Einstoß. Geahndet wird auch jede Sicht- und Schußbehinderung eines Teilnehmers je nach Lage durch Strafstoß oder Elfmeter.

9. Tipp-Kick Match Clock: Die „Match-Clock“ ist ein Zeitnehmer für alle Spiele, di nach Zeit gespielt werden. Sie läuft 10 Minuten lang und wird aufgezogen, indem man den Schlüssel an der Rückseite nach rechts bis zum Anschlag dreht. Die Uhr kann durch den seitlich angebrachten Hebel abgestellt werden. Durch die Zahlenrädchen kann man den jeweiligen Tor- oder Punktstand des Spieles einstellen.

Spielregeln von 1980:

Diese Spielregeln von 1980 wurden vom Deutschen Tischfußball-Verband (DTFV, heute: DTKV) erarbeitet.


1. Spielzeit: Es wird 2 x 10 Minuten ohne Pause gespielt, in Clubs und bei Meisterschaften 1 x 5 Minuten auf MIEG-Original-Turniertischen mit Filzplan 123 x 80 cm.

2. Spielfiguren: Gespielt wird mit einem Kicker und einem Torwart. Der Kicker darf frisiert, jedoch im Umfang nicht vergrößert werden. Zur Beschwerung des Kickers ist ein Gewicht von höchstens 1 cm Höhe und 1,5 cm Breite erlaubt. Der Durchmesser des Knopfes darf höchstens 0,5 cm betragen, die Höhe ebenfalls. Beim Torwart darf die Figur und die Länge des Drahtes vom Austritt aus dem Bedienungskästchen an nicht verändert werden.

3. Spielweise: Der Ball wird durch Druck auf den Knopf des Kickers bewegt, wobei die Kickerhaltung beliebig sein darf. Der Ball darf mit dem Kicker weder geschoben noch ohne Betätigung des Schußbeines bewegt werden. Bei einem Spiel wird nur ein Ball verwendet. In der Halbzeit erfolgen Farb- und Seitenwechsel ohne Figurenwechsel. Wer bei schwarzem Ball gespielt hat, spielt jetzt weiß und umgekehrt. Es darf nur gespielt werden, wenn die eigene Farbe oben auf dem Ball erscheint, ausgenommen bei Abwehr durch den Torwart, die auch bei der Farbe des Gegners ausgeführt werden darf.

4. Anstoß: Dieser erfolgt vom Mittelpunkt aus. Der Ball muß den Mittelkreis vollkommen verlassen. Der Anstoß kann, auch indirekt, kein Torschuß sein. Nach zweimaligem regelwidrigen Anspiel hat der Gegner das Recht zum Freistoß vom Anstoßpunkt aus.

5. Abstoß: Er wird aus dem Torraum heraus ausgeführt, wobei der Ball nach zweimaligem Abstoß den Strafraum verlassen muß. Andernfalls hat der Gegner das Recht zum Freistoß von dem Punkt aus, wo der Ball zuletzt liegen blieb. Der Abstoß kann, auch indirekt, kein Torschuß sein.

6. Einwurf: Er wird als Einstoß von der Stelle der Längslinie aus vorgenommen, an welcher der Ball das Spielfeld verlassen hat. Ausgeführt wird er vom Gegner des den Ausball verschuldenden Spielers. Der Einstoß kann, auch indirekt kein Torschuß sein. Bei Einstoß mit falscher Farbe erhält der Gegner einen Freistoß vom Einstoßpunkt.

7. Freistoß: Auf Freistoß wird entschieden, wenn der Gegner den Ball während des Spieles mit der Hand berührt oder den Ball bei gegnerischer Farbe spielt. Der Freistoß erfolgt vom Tatort aus. Wird trotz Handspiel des abwehrenden Spielers ein Tor erzielt, so ist dieses gültig. Bei Freistößen beträgt der Abstand des Abwehr-Kickers mindestens drei Kickerlängen vom Ball.

8. Elfmeter: Dieser erfolgt, wenn der Ball im Strafraum bei gegnerischer Farbe gespielt wird oder bei Handspiel des abwehrenden Spielers im Strafraum. Der Torwart darf die Torlinie nicht überschreiten und sich nicht vor Abschuß des Balles bewegen. Der Elfmeter wird auch nach Abschluß der Spielzeit noch ausgeführt.

9. Torschuß: Jeder Schuß von jedem Punkt des Spielfeldes aus kann ein Torschuß sein, ausgenommen Anstoß, Abstoß und Einstoß. Der Ball muss in vollem Umfang die Torlinie überschritten haben. Auch Torwart-Tore sind gültig.

10. Eckball: Hat die abwehrende Partei mit ihren Spielfiguren den Ball berührt, bevor er die Torauslinie in vollem Umfang überschritten hat, wird auf Eckball für den Angreifer erkannt.

11. Abwehr: Der Kicker fungiert als Abwehrspieler, wenn er in die Schußbahn des Gegners gestellt wird. Dabei muss der Abstand vom Ball mindestens zwei Kickerlängen betragen. Vor der Strafraumlinie fällt diese Begrenzung weg. Der Zwischenraum vom Ball bis zum Abwehrkicker kann weniger als zwei Kickerlängen betragen, wenn letzterer mit den Füßen auf der Strafraumlinie steht. Berührt der Ball die Strafraumlinie, so muß der Abwehrkicker fortgenommen werden. Im Strafraum darf der Kicker nicht als Abwehrspieler eingesetzt werden. Steht oder liegt der Abwehrkicker bei einem Schuß aufs Tor mit vollem Umfang im Strafraum, so ist bei einem direkten Torschuß auf Elfmeter für den Angreifer zu entscheiden.

In der Folgezeit entwickelten sich die Spielregeln zweigleisig. Für die Amateure entwarf die Herstellerfirma „seine“ Spielregeln und legte sie den Spielen bei. Mit zunehmendem Verkauf im Ausland wurden diese zudem in andere Sprachen übersetzt. Der DTFV und der Nachfolgeverband DTKV entwickelte seinerseits die Spielregeln der Profis immer weiter. Zusätzlich zu den Spielregeln wurden umfangreiche Regelkommentare verfasst, um die Regeln eingehender erläutern zu können. Auf den jährlichen Bundestagen (früher: Bundeskongresse) wurden neu erkannte Regellücken geschlossen. In den letzten 10 bis 15 Jahren wurden allerdings die Spielregeln kaum noch geändert.

Die aktuellen Spielregeln der Amateure

Die Amateur-Spielregeln werden von der Firma TIPP-KICK GmbH den Tipp-Kick-Spielen beilegt. Da das Spiel zunehmend auch den Weg in andere Länder findet, werden seit Mitte der 90er-Jahre mehrsprachige Spielregeln erstellt: Neben deutsch werden die Regeln überwiegend in die englische, französische, spanische und italienische Sprache übersetzt.

ERLÄUTERUNGEN ZUM SPIEL

Aufbau:
Die Spielmatte ausrollen, Torhüter aufstellen und den blauen Kasten hinter die schwarze Toraufhängung positionieren, die Tore in die Halterung einhängen und schon kann die Partie losgehen!

Teams:
Es treten immer zwei Teams gegeneinander an. Jedes Team besteht aus einer Spielfigur und einem Torwart.

Spielfarbe wählen:
Der Tipp-Kick-Ball ist 2-farbig. Jeder Spieler wählt jeweils eine Ballfarbe aus.

Spielen:
Die Ballfarbe bestimmt, wer am Zug ist. Spieler dürfen den Ball immer dann kicken, wenn die eigene Farbe oben liegt.

Spieldauer:
Ein Spiel dauert 2 x 5 Minuten. Zur Halbzeit werden die Seiten und Ballfarben gewechselt.

Sieg und Niederlage:
Wer nach Ablauf der Spielzeit die meisten Tore erzielt hat, gewinnt das Spiel. Das Spiel endet unentschieden, wenn beide Teams gleich viele Tore erzielt haben.

SPIELREGELN

Spielprinzip:
In einer Tipp-Kick Partie ist die Spielfigur Spielmacher, Stürmer und Verteidiger zugleich. Durch Betätigen des roten Knopfes auf dem Kopf der Spielfigur wird der Ball gespielt und werden Tore erzielt. Torschüsse sind von überall auf dem Spielfeld erlaubt, der Ball darf nicht geschoben werden. Torhüter hingegen dürfen jeden Ball spielen, wegschlagen oder auf die eigene Farbe drehen. Schüsse werden durch Betätigen der Knöpfe auf dem blauen Torwartkasten pariert.

Start:
Vor Spielbeginn wird der Ball in die Luft geworfen um zu bestimmen welches Team den Anstoß erhält. Die Ballfarbe (von oben betrachtet) auf welcher der Ball zum Liegen kommt, entscheidet wer die Partie beginnt. Der Anstoß erfolgt vom Anstoßpunkt in der Mitte des Feldes, der Ball muss bei Anpfiff mit vollem Umfang den Mittelkreis verlassen.

Angriff:
Es darf von jeder beliebigen Position auf dem Spielfeld auf das gegnerische Tor geschossen werden. Ausnahmen: Bei Anstoß, Einschuss oder Abstoß kann man kein Tor erzielen, selbst wenn der Ball vorher noch eine andere Figur trifft und abprallt.

Verteidigung:
Um einen Angriff abzuwehren darf der Verteidiger eine Mauer aufstellen. Die verteidigende Spielfigur kann auf das Spielfeld hingelegt oder aufgestellt werden. Es muss dabei aber einen Mindestabstand von zwei Spielfigurlängen (15,6 cm) zum Ball gewahrt werden. An der Strafraumgrenze entfällt dieser Mindestabstand und die Figur darf auch bei Unterschreitung der zwei Spielfigurlängen auf die Strafraumlinie gestellt werden. Sobald der Ball jedoch die Strafraumlinie berührt oder er im Strafraum liegt, darf keine Mauer mehr gestellt werden. Der Angreifer hat nun freie Schussbahn auf das Tor.

Tor:
Der Ball muss in vollem Umfang die Torlinie überqueren. Auch Tore vom Torwart sind erlaubt.

Anspiel:
Nach einem Tor hat das gegnerische Team Anspiel vom Anstoßpunkt in der Mitte des Feldes. Wie zu Spielbeginn muss der Ball beim Anspiel den Anstoßkreis vollständig verlassen.

Eckball:
Landet der Ball in vollem Umfang hinter der Grundlinie, nachdem die Spielfigur oder Torwart des Verteidigers den Ball zuletzt berührt hat, wird auf Eckball für das gegnerische Team entschieden. Eckbälle werden von dem Viertelkreis an der Ecke des Spielfelds ausgeführt, auf der gleichen Seite, an der der Ball ins Aus gerollt ist.

Beispiel 1: Spieler 2 schießt auf das Tor. Spieler 1 Torwart wehrt den Ball ab, und der Ball rollt über die Grundlinie.
Beispiel 2: Spieler 2 schießt, und der Ball prallt gegen Spieler 1 Spielfigur und rollt über die Grundlinie.

Einwurf (oder ‚Einschuss‘ bei TIPP-KICK):
Landet der Ball im Seitenaus, gibt es Einwurf für den Gegner des Teams, welches zuletzt den Ball berührt hat. Einwürfe werden an der gleichen Stelle der Seitenlinie ausgeführt, an welcher der Ball das Spielfeld verlassen hat.

Beispiel 1: Spieler 1 schießt und trifft eine der Spielfiguren von Spieler 2. Der Ball rollt über die Seitenauslinie. Spieler 1 darf an der Stelle, an der der Ball aus dem Spiel gerollt ist, weiterspielen.
Beispiel 2: Spieler 1 schießt und der Ball rollt direkt über die Seitenauslinie. Jetzt darf Spieler 2 den Einschuss spielen.

Abstoß:
Wenn ein Spieler am gegnerischen Tor vorbei ins Aus schießt, gibt es Abstoß für den Verteidiger. Abstöße werden mit der Spielfigur aus dem Torraum heraus ausgeführt, der Ball muss dabei den Strafraum in vollem Umfang verlassen.

Beispiel: Spieler 2 schießt mit ihrer Spielfigur am gegnerischen Tor vorbei. Spieler 1 hat Abstoß.

Strafstoß (Elfmeter):
Das weiße Rechteck vor dem Tor markiert den Strafraum. Auf Strafstoß wird entschieden, wenn der Gegner im eigenen Strafraum:
– den Ball während des Spiels mit Kleidung oder Körper berührt.
– den Ball der gegnerischen Farbe spielt.
– den Ball mit der zur Abwehr postierten Spielfigur berührt.
Strafstöße werden vom Strafstoßpunkt, dem weißen Punkt innerhalb des Strafraums, ausgeführt. Der Torwart muss beim Strafstoß senkrecht auf der Torlinie stehen, er darf nicht vor dem Abschuss des Balles bewegt werden.

Beispiel: Spieler 2 schießt mit ihrer Spielfigur auf das Tor von Spieler 1.
Fall 1: Spieler 1 berührt den Ball mit der Hand im eigenen Strafraum.
Fall 2: Spieler 1 stellt oder legt seine Spielfigur zur Abwehr in seinen Strafraum. Spieler 2 darf einen Elfmeter schießen.

Freistoß:
Bei Verstößen gegen die Spielregeln gibt es einen Freistoß für das gegnerische Team. Auf Freistoß wird entschieden, wenn der Gegner:
– den Ball während des Spiels mit Kleidung oder Körper berührt.
– den Ball der gegnerischen Farbe spielt oder schiebt.
– den Ball bei Anspiel oder Abstoß nicht aus dem Strafraum spielt.
– wenn beim Abwehren der Mindestabstand von zwei Spielfigurenlängen (15,6 cm) nicht eingehalten wird.
Das verteidigende Team muss bei Freistößen drei Spielfigurenlängen (23,4 cm) Abstand zum Ball einhalten. Der Freistoß wird immer dort ausgeführt, wo der Regelverstoß stattfand. Ausnahme: Wird bei Abstoß oder Anspiel der Ball nicht aus dem Strafraum bzw. Anspielkreis gespielt, erfolgt der resultierende Freistoß an dem Punkt an dem der Ball liegen bleibt.

Die Spielregeln der Profis

Die Spielregeln der professionellen Tipp-Kicker wurden im Laufe der Jahrzehnte immer wieder verfeinert, inzwischen exisitiert ein umfangreiches Regelwerk. Es kann auf der Seite des Deutschen Tipp-Kick-Verbandes unter dtkv.info heruntergeladen werden.

Hier eine historische Version aus dem Jahr 1983: